Infrarot-Flächenstrahler - Strahlungswärme für die Heizung sinnvoll nutzen
Das Prinzip der Strahlungswärme-Heizung
Infrarot-Flächenstrahler sind echte Vielkönner. Sie erwärmen wohltuend Menschen und Tiere. Gegenstände und Wände werden rückstrahlend warm und trocken. Eventuell vorhandener Schimmel in den Wänden wird verringert. Der Infrarot-Flächenstrahler eignet sich somit sogar zur Sanierung. Die Luft dagegen wird nicht erwärmt. Die Luft bleibt kühl und unverwirbelt. Und das funktioniert so: Die Strahlungswärmeheizung sendet infrarote Wellen aus. Das ist reine Wärmestrahlung, wie wir das von der Sonne oder dem Kachelofen kennen. Infrarotstrahlen sind elektromagnetische Strahlung, im Spektrum kurz unterhalb des sichtbaren Lichtes -
also gesunde Strahlung.
Infrarot-Flächenstrahler sind wenige Zentimeter dick, meist unter 3 cm.
Sie bestehen im Wesentlichen aus drei Bestandteilen: Vorderseite, Heizelement und Rückwand
- Vorderseite zum Schutz
Die Oberfläche der Strahlungswärme-Heizung ist aus Emaille, Glas, Spiegelglas oder Stein. Der Infrarot-Flächenstrahler hat eine leicht zu reinigende und hygienische Oberfläche. Sie ist oft multifunktional einsetzbar. z.B. als Schreibtafel, als Whiteboard, als Spiegel uvm.
- Heizleiter
Der Heizleiter des Infrarot-Flächenstrahlers besteht aus Carbon. Carbon ist stabil, langlebig und hat einen hohen elektrischen Widerstand. Dadurch ist der Leistungsverlust natürlich extrem gering, das heißt der Wirkungsgrad sehr hoch. Der Strom der in den Infrarot-Flächenstrahler hineinfließt wird fast ausnahmslos in Wärme umgesetzt.
- Rückwand für die Stabilität
Die Rückwand der Strahlungswärme-Heizung ist je nach Hersteller z.B. emailliert, besteht aus einer MDF-Platte oder Metall.
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